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Fermentiertes Brot: Wie Sauerteigbrot unsere Gesundheit beeinflusst

Fermentiertes Brot: Wie Sauerteigbrot unsere Gesundheit beeinflusst

Fermentiertes Brot: Wie Sauerteigbrot unsere Gesundheit beeinflusst

Während fermentiertes Brot und dessen gute Auswirkung auf unseren Darm in aller Munde ist, wird kaum erwähnt, dass Sauerteigbrot auch eine Rolle für den Blutzuckerspiegel spielt.

Brot begleitet die Deutschen mittlerweile bei fast jeder Mahlzeit des Tages und jede Art von Brot wird täglich verzehrt. Nun stellt sich die Frage, ist Sauerteigbrot gesünder als normales Brot?

Wenn du dich auskennst, wie Sauerteigbrot produziert wird, dann könntest du auch schon die gesundheitliche Frage beantworten.

Die langsame Gärung des Sauerteigs in Verbindung mit den milchsauren Bakterien erhöht die Bioverfügbarkeit der wichtigen Inhaltsstoffe. 

Der Körper absorbiert somit mehr von den Nährstoffen aus Sauerteigbrot als aus anderen Brotsorten.

Bevor wir uns mit den gesundheitlichen Details befassen, sollten wir uns zunächst mit den wichtigsten Aspekten beschäftigen…

Ist Sauerteig wirklich fermentiert?


Sauerteig entsteht durch das Fermentieren von zwei Hauptzutaten: Mehl und Wasser. Das Mikrobiom im Sauerteig wird nicht nur von den verschiedenen Bestandteilen der verschiedenen Mehlsorten beeinflusst, sondern auch vom Feuchtigkeitsgrad des Teigs, der Backslopping-Zeit, der Fermentationszeit und der Temperatur.

Wie man ein besseres Sauerteigbrot macht


  • Den Starter aktivieren: Wenn dein Starter ein bisschen schlapp ist und daher nicht mehr so gut aufgeht, solltest du ihn aufwecken oder mit Wasser und Mehl füttern, damit seine Hefe wieder in Gang kommt. Lass ihn über Nacht stehen und den nächsten Tag wieder füttern. 
  • Teigfeuchtigkeit berücksichtigen: Für die besten Sauerteige werden feuchte Teige mit hohem Feuchtigkeitsgehalt verwendet. Es kann schwierig sein, damit zu arbeiten, aber man gewöhnt sich an das Gefühl.  Die meisten guten Sauerteige haben einen Feuchtigkeitsgehalt von 70 Prozent oder mehr.
  • Autolyse nicht weglassen: Achte darauf, dass du mit einer Autolyse beginnst, wobei du einfach dein Mehl und das Wasser vermischst, bevor du die anderen Zutaten hinzufügst und das Mehl vollständig einarbeitest. Lass die integrierte Mehl-Wasser-Masse bis zu einer Stunde lang ruhen. Danach kannst du die anderen Zutaten untermischen und weitermachen.
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Was ist in Sauerteigbrot drin?


Wenn du dein eigenes Sauerteigbrot zu Hause backen willst, brauchst du nur ganz einfache Zutaten. 

Hier sind die typischen Zutaten für Sauerteigbrot:


Mehl: Sauerteigbrot kann mit verschiedenen Mehlen hergestellt werden, z. B. mit Weizenmehl, Roggenmehl, Dinkelmehl oder einer Mischung aus verschiedenen Mehlen. 

Wasser: Wasser ist eine wesentliche Zutat, da es mit dem Mehl vermischt wird, um den Teig zu formen. Die Menge des Wassers variiert je nach Rezept und beeinflusst die Konsistenz des Teigs.

Sauerteigstarter: Der Sauerteigstarter ist eine Mischung aus Mehl und Wasser, die durch Fermentation mit wilder Hefe und Milchsäurebakterien belebt wurde. Dieser Starter wird als natürliches Sauerteigmittel für Sauerteigbrot verwendet.

Salz: Salz verleiht dem Brot nicht nur Geschmack, sondern hat auch Einfluss auf die Gärung und die Haltbarkeit des Sauerteigbrots.

Was ist das Besondere an Sauerteigbrot?


Abgesehen von der hervorragenden Herstellung eines Sauerteigbrotes macht diese Tatsache das Sauerteigbrot zu einem besonderen Brot, welches man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

Wenn du abnehmen und nicht auf Brot verzichten willst, dann ist Sauerteigbrot das Richtige für dich.

Aber es geht nicht nur darum, abzunehmen, denn Sauerteigbrot hat noch mehr zu bieten als das.

Sauerteigbrot hat einen niedrigen glykämischen Index und eine geringere Blutzuckerbelastung als Weißbrot und unfermentiertes Vollkornbrot. Sauerteig ist reich an Ballaststoffen, was die Belastung des Blutzuckerspiegels zusätzlich senkt.

Zusätzliche gesundheitliche Vorteile von Sauerteigbrot

Sauerteigbrot ist besonders reich an Mineralstoffen und Vitaminen


Sauerteigbrot ist bekanntermaßen reich an Mineralien und Vitaminen, unter anderem an Eisen, das gut für die Herstellung roter Blutkörperchen ist. 

Sauerteig schützt vor bestimmten Krankheiten


Sauerteig setzt Antioxidantien frei, die das Risiko vieler Krankheiten, einschließlich Herzkrankheiten und bestimmter Krebsarten, verhindern können. Außerdem helfen die Antioxidantien dabei, dich und deine Hautzellen jünger aussehen zu lassen. 

Darmflora und Immunsystem stärken


Die “guten” Bakterien, die bei der Fermentation von Brot freigesetzt werden, wirken sich positiv auf das Darmmilieu aus und verbessern die Verdauung.  Ein gesunder Darm ist für die Verbesserung des Immunsystems und der Gesamtfunktion des Körpers verantwortlich.

Ist das Sauerteigbrot noch gesund, auch wenn die guten Bakterien beim Backen durch Hitze oder hohe Temperaturen abgetötet wurden?


Es ist zwar richtig, dass die Hefe und die guten Bakterien beim Backen abgetötet werden, aber das bedeutet nicht, dass Sauerteigbrot keine gesundheitlichen Vorteile mehr hat.

Sauerteigbrot hat eher eine präbiotische Wirkung, die sich positiv auf die Darmgesundheit auswirkt. Präbiotika sind Stoffe, die im Verdauungstrakt nicht direkt verdaut werden, sondern als Nahrung für die guten Bakterien im Darm dienen. So tragen beispielsweise die Ballaststoffe im Brot dazu bei, die “guten” Bakterien in Ihrem Darm zu ernähren. 

Der Fermentationsprozess des Sauerteigs fördert die Bildung von Stoffen, die als Präbiotika bezeichnet werden. Eine gesunde Darmflora ist nicht nur für die Verdauung wichtig, sondern spielt auch eine Rolle bei der Regulierung des Stoffwechsels, was für Menschen mit Diabetes von Interesse sein kann. 

Kurz Zusammengefasst: Sauerteigbrot


Im Großen und Ganzen ist Sauerteigbrot eine köstliche und auch diabetikerfreundliche Alternative. Die natürliche Fermentation macht es nicht nur lecker, sondern kann auch dazu beitragen, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten. 

Die Vielfalt an Geschmacksrichtungen und Anpassungsmöglichkeiten machen es zu einer gesunden Wahl für Menschen, die ihren Diabetes unter Kontrolle halten wollen. Also, viel Spaß mit dem Sauerteigbrot – lecker, gesund und Diabetes freundlich!

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4 Antworten

  1. Ich habe hier einen sehr alten Sauerteig, ich weiß schon gar nicht mehr, wann ich ihn angesetzt habe… 🙈.
    Angesetzt hatte ich ihn damals mit Dinkelvollkornmehl, da ich unsere Brote immer mit Dinkelmehl backe. Allerdings war er uns geschmacklich einfach zu “fad”, daher habe ich ihn irgendwann auf Roggen umgefüttert. Jetzt habe ich einen sehr triebkräftigen Roggensauerteig und backe unser Brot aber nach wie vor mit Dinkelmehl. Die Kombi schmeckt uns richtig gut. Da Roggenteige und so auch der Roggensauerteig naturgemäß etwas schlonziger sind, passt das mit der Feuchtigkeit sehr gut. Bisher wurden weder Brot noch Brötchen trocken. Ich backe häufig Minibrötchen für die Vesperdosen der Kinder, auch die sind sehr beliebt. Ansonsten lieben hier alle die Variante mit Walnüssen im Teig. Liebe Grüße, Christiane

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