Wer den Rettich roh meidet, sollte es einmal mit der Fermentation probieren. Denn im fermentierten Zustand verändert sich der Geschmack – er ist nun milder und sauer. Im Folgenden zeigen wir dir, wie du ganz einfach und ohne viel Aufwand Rettich fermentieren kannst. Und wer weiß, vielleicht bist du schon bald ein überzeugter Rettich-Liebhaber. Also lass uns Rettich fermentieren.
Rettich fermentieren – Wie du ihn ohne Aufwand fermentieren kannst!
Rettich fermentieren – Wie du ihn ohne Aufwand fermentieren kannst!
GRATIS Fermentations-Kurs zum perfekten Einstieg!
5 Tage, 5 Fermente, – 1 Ziel:
mehr Energie!
- 5 Fermente mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen für garantierten Erfolg!
- Fühle dich fitter und energiegeladener – in nur 5 Tagen!
- Über 4.124 Teilnehmer waren schon dabei!
Fermentierter Rettich
Kochutensilien
- 1 Sauer macht glücklich Fermentierset
- 1 Messer
- 1 Schneidebrett
- 1 Schüssel
- 1 Löffel
- 1 Gemüsehobel oder Reibe
- 1 Messbecher
Zutaten
- 2 mittelgroße Rettiche (z.B. weißer Sommerrettich oder schwarzer Winterrettich)
- 2,5 % Salz (je nach Gemüsegewicht netto)
Anleitungen
- Gemüse vorbereiten: Schäle den Rettich und hobele ihn grob oder schneide ihn in kleine Stiftchen. Achte darauf, dass die Stücke nicht zu fein sind.
- Salzen: Wiege das Gemüse und füge 2,5% Salz hinzu. Vermenge und knete den Rettich gut mit den Händen, bis viel Flüssigkeit ausgetreten ist.
- Einlegen: Schichte den Rettich in das Gärglas und presse ihn immer wieder mit einem Stampfer nach unten, um ihn gut zu verdichten. Lasse bis zum Hals des Glases ein paar Millimeter Platz.
- Beschweren: Lege eine Beschwerung auf den Rettich. Optional kannst du vorher ein Kohlblatt auf den Rettich legen. Gieße den restlichen Rettichsaft vorsichtig in das Glas, sodass das Gemüse vollständig bedeckt ist.
- Verschließen: Wische den Rand des Glases sauber, lege die Pickle Pipe auf und verschließe das Glas mit dem Metallring.
- Fermentieren: Lass das Glas eine Woche bei Zimmertemperatur stehen. Danach stelle es an einen kühleren Ort (z.B. Keller) und lasse es insgesamt 2-4 Wochen fermentieren.
- Probieren: Nach der Fermentationszeit probiere den Rettich. Wenn er dir schmeckt, entferne die Pickle Pipe und die Beschwerung, verschließe das Glas mit Deckel und Ring und lagere es im Kühlschrank.
Notizen
Das brauchst du für fermentierten Rettich
- 2 Rettich (mittlere Größe)
- 2,5% Salz (je nach Gemüsegewicht netto)
- Rettich schälen und grob, nicht zu fein, hobeln oder in kleine Stiftchen schneiden.
Zubereitung
Das Gemüse wiegen und ca. 2,5% Salz zugeben, gut mit den Händen vermengen und kneten bis viel Flüssigkeit ausgetreten ist. Rettich in das Gärglas schichten – schön verdichten, vielleicht mit einem Stampfer immer wieder nach unten pressen. Bis du den Hals des Glases erreichst (lieber ein paar Millimeter mehr Platz lassen, als zu wenig).
Dann die Beschwerung darauf legen – wer mag, kann noch ein Kohlblatt vorher auflegen – und den restlichen Rettichsaft vorsichtig hinein gießen. Den Rand des Glases sauber abwischen, Pickle Pipe auflegen und mit dem Metallring zudrehen.
1 Woche bei Zimmertemperatur stehen lassen, dann kühler und nach insgesamt 2-4 Wochen probieren. Wenn dein Radi-Ferment dir schmeckt, entferne den Pickle Pipe und die Beschwerung; verschließe das Glas mit dem Deckel und dem Ring und lagere es im Kühlschrank. Auf dem Bild siehst du übrigens unser Fermentations-Starterset. Das Ding nimmt jeden an der Hand, der mit der Fermentation starten will, aber nicht weiß wie man damit startet. Klicke hier für mehr Infos.
2 Antworten
In eurem Video macht ihr das auch mit Salzlake…aber ich finde keine Beschreibung dazu
Lieber Thorsten,
wir geben dem Rettich Salz dazu und kneten ihn. Dieser gibt dann den Zellsaft ab.
Wir erstellen dafür nicht extra eine Lake sondern nutzen quasi den Gemüsesaft.
Liebe Grüße
Maria & Marco