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Fermente als Booster für strahlende Haut

Fermente als Booster für strahlende Haut

Fermente als Booster für strahlende Haut

Fermentation wird in der Regel mit Lebensmitteln in Verbindung gebracht. Lebensmittel wie zum Beispiel Sauerkraut, Sauerteig, Joghurt oder auch Apfelessig. Diese Lebensmittel sind außerordentlich gesund und haben eine positive Wirkung auf den menschlichen Organismus. Auch die Haut kann davon profitieren, wenn fermentierte Speisen fest im Speiseplan eingebaut werden.

Was genau ist jedoch Fermentation und warum wirkt sie sich auch auf die menschliche Haut positiv aus? Welche Rolle spielt die Haut für einen gesunden Organismus? Diesen und weiteren Fragen sind wir hier nachgegangen.

Was sind fermentierte Speisen?


Fermentation wird seit vielen Jahren dazu genutzt, um Speisen länger haltbar zu machen. Diese Art des Haltbarmachens wird zwar schon ewig verwendet, es erfährt jedoch in heutiger Zeit ein großes Revival. In der japanischen Küche werden zum Beispiel seit jeher viele Gerichte mit fermentierten Zutaten hergestellt. So zum Beispiel die bei vielen beliebte Miso-Suppe, die fermentierte Sojabohnen enthält. 

Ein weiteres Beispiel hierzu ist der gerne getrunkene Reiswein, auch Sake genannt, der gewonnen wird aus fermentiertem Reis. In unseren Breiten hingegen sind sicherlich jedermann Sauerkraut, Kombucha, Quark und Joghurt bekannt. Diese Lebensmittel werden oft von Menschen zu sich genommen, ohne daran zu denken, dass sie fermentiert wurden. 

Bei der Fermentation werden die wertvollen Inhaltsstoffe der Lebensmittel freigesetzt und lebende Milchsäurebakterien vermehren sich. Fermentierte Speisen sind dadurch außerordentlich gesund und können sich positiv auf den menschlichen Organismus auswirken. Durch diese gesunde Ernährungsweise ist es daher nicht verwunderlich, dass die Japaner teilweise ein so hohes Alter erreichen. 

Wie fermentiert man etwas?


Fermentation ist ein natürlicher Prozess, der auch als Gärung bezeichnet werden kann. Bei der Gärung wird durch in den Lebensmitteln vorhandene Pilze, Enzyme und Bakterien die Umwandlung von Lebensmitteln durchgeführt. Bei der Umwandlung werden Inhaltsstoffe aufgespalten, die danach vom menschlichen Organismus besser aufgenommen werden können. 

Die Kohlenhydrate werden bei der Fermentierung in kleine Moleküle zersetzt. Dadurch entsteht Säure, die alle Bakterien abtötet und die Lebensmittel haltbar macht. Die Milchsäure ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Fermentation, um die Umwandlung durchzuführen. Milchsäure ist übrigens auch für den menschlichen Organismus, die Haut außerordentlich vorteilhaft. 

Bei der Fermentierung werden jedoch weitere wichtige Inhaltsstoffe freigesetzt, die einen positiven Effekt auf den menschlichen Organismus aufweisen. Diese positiven Effekte sind nicht nur durch die Geschichte, sondern auch bereits durch moderne Wissenschaft bewiesen. 

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Die vier positiven Effekte auf den Organismus im kurzen Überblick


  1. Neue Wirkstoffe entstehen durch die Fermentierung 

Durch den Fermentiervorgang entstehen Wirkstoffe, die nur schwer oder gar nicht auf synthetische Weise hergestellt werden können. Diese Wirkstoffe oder auch Nährstoffe geben eine Symbiose ein und haben eine besonders intensive und positive Wirkung auf den Organismus des Menschen. Hier profitieren besonders die Haut und ihre Gesundheit. 

  1. Die effektiven Wirkstoffe können von der Haut sehr leicht aufgenommen werden 

Durch den Prozess der Fermentation entstehen Mineralstoffe, Aminosäuren, Antioxidantien und Vitamine, die durch die Größe eines Moleküls von der Haut einfach aufgenommen werden können. Diese hohe Bioverfügbarkeit wirkt sich positiv auf den Organismus und damit auch auf die Haut aus.

  1. Allergene Inhaltsstoffe sind durch die Fermentierung verträglicher 

Menschen, die an Allergien leiden, müssen in den meisten Fällen genau darauf achten, was sie essen, da manche Lebensmittel nicht verträglich sind. Durch die Fermentation werden die Allergene oder Substanzen, die irritierend auf den Organismus wirken, reduziert oder sogar neutralisiert. So zum Beispiel verlieren Nüsse durch die Fermentation das allergische Potential. 

  1. Durch die Fermentierung werden antioxidative Eigenschaften erhöht 

Pflanzen produzieren sekundäre Pflanzenstoffe, die sogenannten Phytonährstoffe. Diese nutzt die Pflanze, um sich gegen Umweltbelastungen, UV-Strahlung und Keime zu schützen. Bei der Fermentierung werden diese Phytonährstoffe in Moleküle zerlegt und die antioxidative Eigenschaft der fermentierten Lebensmittel erhöht. Dies kommt beim Verzehr auch unserer Haut zugute. 

Wie oft soll man fermentiertes Gemüse essen?


Befragt man Experten, so raten sie zu einem täglichen Verzehr von fermentierten Lebensmitteln. Kefir, Naturjoghurt, Quark und Sauerkraut eignen sich für den täglichen Verzehr. Die Lebensmittel sollten jedoch vorzugsweise aus Bio-Produktion stammen oder selbst hergestellt werden. Die industriell hergestellten Produkte werden pasteurisiert, um noch länger zu halten und verlieren die wichtigen nützlichen Bakterien. Bio-Produkte hingegen enthalten mehr Bakterien, die das Fermentieren positiv beeinflussen. 

Zu beachten ist hier, dass zu Beginn des Verzehrs von fermentierten Lebensmitteln Blähungen auftreten können. Diese sind ein Hinweis, dass die körpereigene mikrobielle Vielfalt sehr niedrig ist. Durch den Verzehr von roher fermentierter Kost wird die Belastbarkeit des Darms und die Vielfalt erhöht. Ein gesunder Darm ist für unsere Haut ebenfalls sehr wichtig! 

Welche Aufgaben hat die Haut?


Die menschliche Haut hat mehrere Funktionen, die für den Körper nützlich und notwendig sind. So zum Beispiel reguliert die Haut die Körperwärme und nutzt hierfür alle vorhandenen Schichten. 

Die menschliche Haut besteht aus drei Schichten:

  • der Oberhaut oder auch Epidermis
    • deren Hauptaufgabe ist die Schutzfunktion 
  • der Lederhaut oder Dermis
    • die Funktion der Sinneswahrnehmung 
  • der Unterhaut oder Subcutis
    • schützt Gelenke und Knochen und speichert zusätzlich Nährstoffe und Wärme 

die wie zu erkennen ist, unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Während diese Aufgaben erfüllt werden, arbeiten diese drei Schichten zusammen. So zum Beispiel in der Regulierung der Körperwärme. 

Die Aufgaben der drei Hautschichten


Wie bereits erwähnt, übernimmt die Haut wichtige Funktionen für den menschlichen Körper. Welche Aufgaben genau jede Hautschicht übernimmt, wird im folgenden Überblick kurz dargestellt. 

  1. Die Schutzfunktion 

Die Oberhaut besitzt einen Säureschutzmantel und eine Hornschicht, die den Körper von Sonnenstrahlen, Giftstoffen und anderen Umwelteinflüssen schützt. Sie ist ebenfalls eine Barriere gegen Viren und Bakterien, die Krankheiten auslösen können und dadurch ein wichtiger Teil des Immunsystems. 

  1. Die Regulation der Körpertemperatur 

Die in der Lederhaut befindlichen Schweißdrüsen bilden bei einer Überhitzung des Körpers Schweiß und sondern diesen durch die Poren, die sich in der Oberhaut befinden, ab. Dadurch wird die Hautoberfläche abgekühlt und dem Körper gleichzeitig Wärme entzogen. Zusätzlich wird die Durchblutung der Haut erhöht, wodurch die Abgabe der Wärme zu Kühlungszwecken verbessert wird. Bei Kälte erfolgt der umgekehrte Vorgang. Die Durchblutung wird reduziert, wodurch weniger Wärme verloren geht. Das Unterhautfettgewebe schützt zusätzlich einen Wärmeverlust zu erleiden durch seine isolierende Funktion. 

  1. Stoffwechsel und Energiespeicher 

Die im Unterhautfettgewebe befindlichen Fettzellen stellen für den Körper einen wichtigen Energiespeicher dar. Außerdem werden in den Fettzellen wichtige Hormone für den Körper produziert, wie zum Beispiel das Vitamin D. Vitamin D wird unter dem Einfluss von Sonnenstrahlung gebildet und ist enorm wichtig für den Aufbau der Knochen. Die Haut hat zudem noch die Möglichkeit, über Talg- und Schweißdrüsen Stoffwechselprodukte aus dem Körper zu transportieren. 

  1. Die Sinneswahrnehmung 

Die Haut verfügt über Sensoren, die in der Lederhaut mit den Nervenfasern verbunden sind. Das Nervensystem leitet die Reize an das Gehirn weiter. Dadurch können wir Sinneseindrücke aufnehmen wie zum Beispiel Kälte, Wärme, Schmerz oder Juckreiz. Auch Druck, der auf die Haut ausgeübt wird, kann dadurch gespürt werden. Durch dieses System kann mit der Haut kalt, rau, warm und Verletzungen gespürt werden. 

Was sollte man über die Haut wissen?


Die Haut ist das größte Organ des Menschen und bildet eine Grenze zwischen äußerer Umwelt und dem Körperinneren. Sie stellt somit eine Barriere dar und übernimmt essentielle Aufgaben. Sie ist Schutz vor zum Beispiel Austrocknen und gleichzeitig lässt sie schädliche Erreger oder Stoffe nicht eindringen. 

Um diese Aufgaben erfüllen zu können, ist die Haut aufgebaut in drei Schichten, die bereits erwähnt wurden. Ein weiterer Faktor ist die Beschaffenheit der Haut. So ist sie zum Beispiel feiner und dünner im Bereich der Augen und zum Beispiel an den Fußsohlen dicker und widerstandsfähiger. Darum wird hier unterschieden zwischen mikroskopischer und makroskopischer Einteilung. Das bedeutet kurz und klar, dass der Unterschied entweder mit dem Mikroskop ersichtlich ist oder mit dem bloßen Auge erkannt werden kann. 

Die Haut an Füßen und Händen ist besonders


Die Felder- und Leistenhaut werden zum makroskopischen Bereich der Haut gezählt. Über 95 Prozent der Körperoberfläche besteht aus Felderhaut, die Haare, Duft-, Schweiß – und Talgdrüsen enthält. 

An den Innenflächen der Hand und an den Sohlen der Füße befindet sich die Leistenhaut. Der Unterschied ist deutlich erkennbar. In erster Linie befinden sich hier keine Haare und zweitens ist die Hornschicht weniger ausgebildet. Zusätzlich fehlen hier Duft- und Talgdrüsen und nur sehr kleine Schweißdrüsen sind vorzufinden. 

Wie kann die Haut geschützt werden?


Sicherlich ist die Körperpflege ein wichtiger Faktor, um die Haut zu schützen. Gerade nach dem Duschen, Baden oder Schwimmen muss darauf geachtet werden, dass die Haut gut getrocknet und mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion, Cremes oder Ölen verwöhnt wird. 

Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, dass:

  • direkte und lange Sonneneinstrahlung vermieden wird
  • in den Sonnenschutzprodukten ein hoher Lichtschutzfaktor vorhanden ist 
  • den Besuch in einem Solarium, wenn möglich vermeiden 
  • Gesunde Ernährung 
  • auf Alkohol und Zigaretten verzichten, so gut es geht 
  • Bewegung und Sport in der frischen Luft 
  • ausreichend Schlaf 
  • fermentierte Lebensmittel auf dem Speiseplan zu finden sind

Die gesunde und ausgewogene Ernährung trägt in einem großen Ausmaß dazu bei, die Haut und damit das Immunsystem gesund erhalten zu können. 

Werden fermentierte Lebensmittel in den Speiseplan integriert, sollte jedoch immer darauf geachtet werden, dass diese Bio zertifiziert sind oder am besten selbst hergestellt werden. Die Herstellung von fermentiertem Gemüse ist gar nicht so schwer und der Geschmack unvergleichbar gegenüber Fertigprodukten. Außerdem gibt es bereits einige sehr wohlschmeckende Rezeptideen, um den Speiseplan erweitern zu können und abwechslungsreich gestalten zu können. 


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