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Expertentipps und -tricks für perfekte Ergebnisse

Expertentipps und -tricks für perfekte Ergebnisse

Expertentipps und -tricks für perfekte Ergebnisse

Fermentation mag auf den ersten Blick kompliziert und mysteriös erscheinen. Wir verraten dir heute alles Wissenswerte für deinen Start in die Fermentation rund um das richtige Equipment, das perfekt Salz, das beste Gemüse und noch viel mehr.

Warum du mit der Fermentation beginnen? 

Der Prozess der Fermentation verwandelt gewöhnliche Zutaten in etwas Magisches. Durch die Zugabe von Salz und Wasser werden die natürlichen Mikroorganismen aktiviert, die in den Lebensmitteln vorhanden sind. Diese verwandeln Zucker und Stärke in Säure, die den Geschmack und die Textur der Lebensmittel verändern. Dieser ist oft intensiv, komplex und voller Tiefe. Die Aromen können von mild und erfrischend bis hin zu kräftig und umami-reich reichen. Jeder Bissen ist eine Geschmacksexplosion, die unsere Geschmacksknospen zum Tanzen bringt. Aber es geht nicht nur um den Geschmack.

Fermentierte Lebensmittel sind auch für unsere Gesundheit von Vorteil. Während des Fermentationsprozesses werden nützliche Bakterien und Enzyme produziert, die unsere Verdauung unterstützen und die Aufnahme von Nährstoffen verbessern können. Sie sind reich an Probiotika, die unsere Darmgesundheit fördern. Darüber hinaus ist die Fermentation eine großartige Möglichkeit, Lebensmittel auf natürliche Weise zu konservieren. Anstatt auf künstliche Konservierungsstoffe zurückzugreifen, können wir unsere eigenen fermentierten Köstlichkeiten herstellen und den Geschmack und die Nährstoffe unserer Lieblingszutaten bewahren.

Abgesehen von den geschmacklichen und gesundheitlichen Vorteilen, ist die Fermentation auch eine wunderbare Möglichkeit, unsere Kreativität in der Küche auszuleben. Wir können verschiedene Aromen und Gewürze kombinieren, experimentieren und unsere eigenen einzigartigen Kreationen erschaffen. Die Kunst der Fermentation ist ein Abenteuer, das uns in eine Welt voller Geschmack und Entdeckungen führt. Es ist eine Möglichkeit, die Verbindung zur Natur und zu unseren Vorfahren wiederherzustellen, die seit Jahrhunderten fermentierte Lebensmittel genossen haben.

Lüfte mit uns das Mysterium rund um die Fermentation und finde den Mut, mit dem Fermentieren zu beginnen. Sie mag auf den ersten Blick kompliziert erscheinen. Mit den richtigen Tipps und Tricks und ein paar Kniffen wirst aber auch du zum Fermentationsprofi

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Mit diesen 7 Tipps traust auch du dich!

1. Die richtige Ausstattung


Die richtige Ausstattung beim Fermentieren ist entscheidend, um optimale Ergebnisse zu erzielen und sicherzustellen, dass der Fermentationsprozess reibungslos verläuft – ganz egal ob du in großen oder kleinen Mengen fermentierst.

Wir fermentieren am liebsten in großen Glasgefäßen, die wir zuerst mit einem Gärverschluss und anschließend mit einem Metalldeckel verschließen. Glas kannst du sehr gut sauber und somit frei von Bakterien und Keimen halten. 

Der wichtige kleine Helfer Gärverschluss ist einer der Gamechanger in der Ausrüstung zum Fermentieren. 

Er lässt das entstehende Gas und den Sauerstoff aus deinem Glas ausströmen, aber gleichzeitig keinen frischen Sauerstoff wieder herein.

In unserem Fermentierset Basic findest du neben Rezepten alles, was das Fermentationsherz begehrt unter anderem auch unsere Fermentationsgläser, den Gärverschluss und den Metalldeckel.

Auch wenn du kein Starter mehr bist, sondern Erfahrung hast, holt dich unser Premium oder VIP Set genau da ab, wo du gerade stehst und unterstützt dich bei der Fermentation. 

Mit dem SAUER MACHT GLÜCKLICH Fermentierset wirst du: 

✔  leckere Köstlichkeiten selber fermentieren

✔  endlich in den Fermentationsmodus kommen

✔  tolle Rezepte umsetzen

✔  lecker schmeckende Resultate hervorbringen 

✔  Mitglied der Fermentations-Familie sein

✔  eine mehrwertliefernde Community nutzen 

✔  unschätzbare Erfahrungen sammeln 

✔  all die Fragezeichen in deinem Kopf klären 

✔  eine unfassbar schöne Zeit haben 

Hol dir jetzt dein ganz persönliches Fermentierset!

2. Nice to have


Mit dem richtigen Zubehör hebst du die Ergebnisse deiner Fermentation nochmals auf ein anderes Level und vereinfachst dir diese. 

Folgende Küchenhelferlein sind bei uns nicht mehr wegzudenken:

Die Glasbeschwerung
Beschwerungen aus Glas helfen dir, dein Gemüse unter der Salzlake bedeckt zu halten.

So kann kein Gemüsestückchen mehr den Weg an die Oberfläche finden und zu einer Fehlgärung oder Schimmel führen. Außerdem sind sie hygienisch wunderbar einfach zu reinigen und können auch in die Spülmaschine.

Der Stampfer aus Akazienholz
Dieser hilft dir dein Gemüse zu verdichten. Egal, ob Kimchi oder Sauerkraut, alles sollte vom Gemüsesaft und der Salzlake bedeckt sein. So drückst du noch versteckte Luftbläschen aus deinem Gemüse und kannst gleichzeitig den Zellsaft deines Gemüses weiter freisetzen.

Eine digitale Küchenwaage
Mit Hilfe deiner Waage kannst du deinen Salzgehalt immer genau abwiegen und bestimmen.

Dein Salzgehalt sollte immer bei ca 2% des Gemüsegewichtes beim Trockensalzen oder 2% deiner Wassermenge bei einer Salzlake liegen.

Ein Gemüsehobel
Gerade bei Kohlfermenten lieben wir unseren Gemüsehobel. Hier setzen wir auf Qualität, denn nichts nervt mehr, als ein unscharfes Messer. Mit einem Gemüsehobel ist dein Sauerkraut blitzschnell fertig für die Abfüllung in dein Gärgefäß.

3. Bestes Gemüse


Die Wahl deines Gemüses beeinflusst maßgeblich den Erfolg deines Ferments. Je höher die Qualität deines Gemüses ist, umso besser wird die Fermentation gelingen und dein Ferment im Endergebnis schmecken.

Wir nutzen für unsere Fermente ausschließlich Gemüse in Bio-Qualität und beziehen dieses von unserem lokalen Gemüsedealer, vom Markt oder direkt aus unserem eigenen Garten (Selbstversorgerpower!). 

Es wird ohne den Einsatz von chemischen Pestiziden, Herbiziden oder synthetischen Düngemitteln angebaut und ist somit frei von schädlichen Rückständen ist, die sich negativ auf die Fermentation auswirken könnten. Denn Chemikalien können das Wachstum der gewünschten Mikroorganismen hemmen oder unerwünschte Mikroorganismen fördern.

Bio-Gemüse weißt außerdem tendenziell einen höheren Nährstoffgehalt auf als konventionell angebautes Gemüse.


4. Frisch und sauber


Dein Equipment und dein Zubehör sollten für die Fermentation im besten Zustand und natürlich sauber sein.

Achte auch darauf, dass der Arbeitsbereich, an dem du dein Gemüse schnippelst und abfüllst, sauber ist.

Spüle deine Gläser nicht nur kurz mit Wasser aus, sondern reinige sie gründlich beim Spülen mit heißem Wasser

und Seife oder gib deine Materialien mit in die Spülmaschine. So können sich keine Schimmel bildenden Bakterien ansammeln und dein Ferment gefährden.

Natürlich solltest du vor der Zubereitung deine Hände waschen. Deine Gläser mit Essig abzukochen oder mit chemischen Desinfektionsmitteln zu reinigen ist nicht nötig.

5. Aus den Augen, aus dem Sinn


Damit du dich auch genau an die Zutaten und Zubereitungsschritte erinnerst: Lege dir ein schönes Notizbüchlein oder Rezeptkarten neben deinen Arbeitsbereich und notiere dir eine Schritt für Schritt Anleitung.

Wenn dir dein Ferment besonders gut schmeckt, stellst du so sicher, dass du dich an alles erinnerst und es immer wieder zubereiten kannst.

Beobachte dein Ferment während des Fermentationsprozesses und notiere alles, was dir auffällt. Wo steht dein Ferment? Welche Raumtemperatur herrscht? Bildet sich Kahmhefe oder gar Schimmel? 

Es hat etwas sehr meditatives und entschleunigendes, sein Ferment während der Reise der Milchsäuregärung zu beobachten.

6. Nicht zu heiß und nicht zu kalt


Wenn du fermentierst ist es optimal eine kleine dunkle, leicht kühle Ecke zu finden, in der du deine Fermente dann lagerst. Das kann natürlich Keller, Garage, Küche oder Treppenhaus sein. Ganz egal wo, hauptsache nicht in direktem Sonnenlicht. Fermente und andere Lebensmittel gehören nicht auf die Fensterbank.

Die ideale Temperatur für deine Fermente beträgt ca. 19-21 Grad. Ganz normale Zimmertemperatur reicht hier für die erste Phase der Fermentation aus. Danach solltest du sie etwas kühler bei ca. 16-18 Grad lagern.

Natürlich sollten sie aber auch nicht zu heiß werden. Wenn eine bestimmte Temperatur überschritten wird, können deine Bakterien absterben. Das passiert allerdings erst wenn du deine Fermente bis zum Kochen erhitzt.

Die Faustregel: Kühlere Temperaturen verlangsamen die Temperatur und hohe Temperaturen bringen sie in Gang!

7. Das richtige Salz


Das richtige Salz ist bei der Fermentation – genauso wie die Wahl deines Gemüses – aus mehreren Gründen wichtig.

Salz spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung des Geschmacks fermentierter Lebensmittel. Es verstärkt den natürlichen Geschmack des Gemüses und verleiht ihm eine angenehme salzige Note. Gutes Salz, wie beispielsweise Meersalz oder Himalayasalz, hat einen reinen und natürlichen Geschmack, der die Aromen des fermentierten Gemüses hervorhebt.

Außerdem ist Salz ein natürliches Konservierungsmittel und hilft dabei, unerwünschtes Bakterienwachstum während der Fermentation zu kontrollieren. Es entzieht den Mikroorganismen Feuchtigkeit und schafft so eine Umgebung, in der die gewünschten Milchsäurebakterien gedeihen können, während unerwünschte Mikroorganismen gehemmt werden.

Salz beeinflusst auch die Textur fermentierter Lebensmittel. Es hilft dabei, das Gemüse knackig zu halten und verhindert ein zu weiches oder matschiges Ergebnis. Das richtige Salz kann dazu beitragen, dass das fermentierte Gemüse eine angenehme Konsistenz behält.

Gutes Salz enthält eine Vielzahl von Mineralstoffen, die während der Fermentation in das Gemüse übergehen können. Diese Mineralstoffe tragen zur Nährstoffdichte des fermentierten Lebensmittels bei.

Achte bei der Wahl deines Salzes darauf, dass es frei von Zusatzstoffen oder Rieselhilfen ist. Industriell verarbeitetes Tafelsalz enthält oft Zusatzstoffe wie Jod oder Fluorid, die den Fermentationsprozess beeinträchtigen können. Natürliche Salze wie Meersalz oder Himalayasalz sind eine bessere Wahl, da sie weniger verarbeitet sind und eine breitere Palette von Mineralstoffen enthalten.

Erzähle uns – hast du schon einmal fermentiert?

Wie schaut den Fermentationsszenario in deiner Küche aus? Welche Utensilien verwendest du?

Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen – wir freuen uns dich!

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