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Fermentieren in der Schwangerschaft: Warum probiotische Lebensmittel in der Schwangerschaft wichtig sind

Fermentieren in der Schwangerschaft: Warum probiotische Lebensmittel in der Schwangerschaft wichtig sind

Fermentieren in der Schwangerschaft: Warum probiotische Lebensmittel in der Schwangerschaft wichtig sind

Du trägst eine neuen Erdenbürger unter deinem Herzen, liebst eigentlich Fermente und frägst dich nun, ob du diese in der Schwangerschaft auch weiter zu dir nehmen darfst?

Zunächst einmal möchten wir dir unseren herzlichen Glückwünsche aussprechen. Eine aufregende, neue und sehr bewegende Zeit mit vielen “ersten Malen” liegt vor dir.

Gerade mit der großen Verantwortung, einen neuen Menschen in sich wachsen zu lassen, kommt oft vermehrt der Wunsch bei Schwangeren auf, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Doch was bedeutet das konkret? Unterscheidet sich die Ernährung und dein Nährstoffbedarf so sehr von nicht schwangeren Frauen? 

Wenn du bereits einen Fokus auf eine ausbalancierte Ernährung hast, wird sich vermutlich für dich nicht viel ändern. Weil du nun 1 1/2 Menschen versorgen musst, werden sich deine Nährstoffe in manchen Bereichen erhöhen. Auskunft hierüber gibt dir sicherlich dein Gynäkologe und deine Hebamme.

Das A und O ist nun auch der Blick auf deine Darmflora. Diese Ansammlung von (guten) Bakterien gibst du quasi in der Schwangerschaft und bei der Geburt an dein Baby weiter. Hier können Fermente helfen, dein Darmmikrobiom im Gleichgewicht zu halten. Wir spoilern also mal – Fermente in der Schwangerschaft sind etwas gutes und du solltest sie in deinen Speiseplan integrieren.

Zusammen werfen wir nun einen Blick auf die Nährstoffbedarfe in der Schwangerschaft und warum Fermente so gut für dich und dein Neugeborenes sind. So erhältst du tiefergehendes Wissen und kannst dich beruhigt auf deine fortlaufende Schwangerschaft konzentrieren und sie vor allen Dingen genießen!

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Dein Geschenk für dein Baby


Sicherlich hast auch du schon von Bakterien gehört, die deinen Darm besiedeln und deinen Körper bei lebenswichtigen Aufgaben unterstützen. Diese Lebewesen, die sich irgendwann in deinem Darm angesiedelt haben, sind nicht körpereigen. Unsere Zellen sind dafür gebaut, Bakterien einen Lebensraum zu bieten und eine “WG” einzugehen. Manche dieser Bakterien leben schon seit deiner Geburt in dir – in millionenfacher Generation.

Blicken wir nun auf das Baby in deinem Bauch. Dieses ist während der gesamten Schwangerschaft keimfrei, also kein Virus, kein Pilz, kein Bakterium weit und breit. Erst wenn dein Baby bei der Geburt in den Geburtskanal eintritt, nimmt es über deine Vaginal- und Darmflora Bakterien auf. Eine Schutzschicht (umgangssprachlich auch Kässchmiere genannt), die zu einem Großteil aus Laktobazillen und von ihnen produzierter Milchsäure besteht, wappnet dein Baby gegen Eindringlinge von außen. 

Heutzutage ist es kein Geheimnis mehr, dass Neugeborene sofort Hautkontakt zu ihrer Mutter (oder auch dem Papa) herstellen sollen. Dadurch werden sie mit einer Vielzahl an Bakterien, die sie in den folgenden Wochen begleiten sollen, versorgt. Bis zum Alter von drei Jahren verschiebt sich das Gleichgewicht der Bakterienzusammensetzung andauernd, insbesondere der Zusammensetzung der Darmflora. Diese wird immens beeinflusst von allen Kleinstlebewesen, die durch den Mund ihren Weg in den kleinen Körper finden – und kleine Kinder nehmen den lieben langen Tag ALLES in den Mund :-). Hier kannst du als Mama nachhelfen und viel Körperkontakt zu deinem Baby und Kleinkind herstellen. Dieser wirkt wie ein Schutzschild. Wenn du stillst, nimmt dein Baby über die Muttermilch wichtige Bakterien und Antikörper auf, die sein Immunsystem stärken. Die Aufnahme dieser Bestandteile beeinflusst sogar das Risiko auf Unverträglichkeiten und Übergewicht im späteren Leben.

Für dich als werdende Mutter ist dies eine besonders wertvolle Information. Achtest du bereits vor und während der Schwangerschaft auf eine gesunde Ernährung, die eine stabile und vielfältige Darmflora fördert, kannst du direkt positiv auf die zukünftige Darmgesundheit deines Kindes Einfluss nehmen. 

Du musst nun keine Darmsanierung durchführen oder deine Ernährung komplett umstellen. Hier haben wir für dich 5 Tipps zusammengestellt, wie du deine Darmgesundheit verbessern kannst.

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Warum Fermente in der Schwangerschaft gut sind


Wenn du dich mit der Ernährung in der Schwangerschaft auseinandersetzt, kommst du sicherlich auch an der Aussage vorbei, wenig bis kein rohes Gemüse zu dir zu nehmen. Daher bekommen wir oft die Frage gestellt, ob Fermente in der Schwangerschaft denn überhaupt gegessen werden dürfen. 

Betrachten wir diese Frage einmal genauer.

Generell musst du dir bei Obst & Gemüse in der Schwangerschaft keine Gedanken machen. Achte aber darauf, dass du die Rohprodukte gut wäschst, um sie von etwaigen Keimen zu befreien. Dann sind die Vitaminbomben mehr als erlaubt, sie enthalten schließlich wertvolle Inhaltsstoffe, die für dich und dein Kleines wichtig sind. 

Aufpassen sollest du bei gekauften pflanzlichen Produkten, die bereits weiterverarbeitet wurden, also z.B. die Tomaten- und Gurkenscheiben auf einem belegten Brötchen oder der bereits verzehrfertige abgepackte Salat. Hier können sich Listerien niederlassen und Listeriose verursachen. Listerien sind Stäbchenbakterien, die fast überall vorkommen. Sie sind echte Überlebenskünstler: Kühlschranktemperaturen stecken sie mit links weg, ebenso wie Sauerstoffmangel und Tiefkühlen (wobei sie sich hier wenigstens nicht weiter vermehren). Auch gegenüber Salz oder Säure sind die Keime resistent. Lediglich Erhitzen über 70 Grad Celsius macht ihnen den Garaus.

Am besten setzt du auf frisches Gemüse von deinem regionalen Biodealer oder ziehst dir dein Gemüse in deinem Gartenoder auf deinem Balkon selbst.

Auch unsere Fermente eignen sich zum Verzehr in der Schwangerschaft. Wichtig ist hier, auf dein Bauchgefühl zu hören und auch eventuelle Allergien oder Unverträglichkeiten zu beachten. Wenn du dir unsicher bist, sprich gerne mit deinem Gynäkologen oder deinem Arzt.

Erzähl uns – hast du schon Fermente in deiner Schwangerschaft gegessen?

Welche Gelüste treten bei dir auf?

Wir freuen uns, von dir in den Kommentaren zu lesen.

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