Darmgesundheit und Wohlbefinden: Wie du deine Darmflora auf natürliche Weise unterstützen kannst

Darmgesundheit und Wohlbefinden: Wie du deine Darmflora auf natürliche Weise unterstützen kannst
Du bist, was du isst – dieser Satz ist für dich sicherlich kein unbekannter. Doch woher kommt er und was genau steckt hinter ihm?
“Du bist, was du isst” wird oft dem deutschen Philosophen Ludwig Feuerbach zugeschrieben, der im 19. Jahrhundert lebte. Feuerbach argumentierte, dass die Nahrung, die wir zu uns nehmen, nicht nur unseren Körper, sondern auch unseren Geist und unsere Seele beeinflusst. Er betonte die Bedeutung einer gesunden Ernährung für ein erfülltes Leben.
Heute wissen wir sicher, dass unsere Ernährung einen direkten Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden hat. Die Qualität und Art der Lebensmittel, die wir konsumieren, wirken sich auf unseren Körper, unsere Energie, unsere Stimmung und unsere allgemeine Gesundheit aus.
Umso wichtiger ist es, dass du dich ausgewogen ernährst, in Bewegung bleibst und dir immer wieder kleine Ruheinseln in deinem turbulenten Alltag schaffst, die dir bei der Aufrechterhaltung deiner Gesundheit helfen können.
Liebe geht bekanntlich durch den Magen – und deine Gesundheit durch den Darm. Tauche mit uns ein in das Innerste deines Körpers und erkunde mit uns die Faszination deines Darms im Hinblick auf deine Ernährung, deine Gesundheit und dein Wohlbefinden.

Was unser Darm mit Schnupfen und Husten zu tun hat
Dein Darm spielt eine entscheidende Rolle bei der Stärkung deines Immunsystems. Etwa 70% unseres Immunsystems befindet sich tatsächlich im Darm, genauer gesagt im sogenannten Darm-assoziierten Immunsystem (GALT). Hier interagieren dein Immunsystem und deine Darmflora miteinander. Letztere besteht aus einer Vielzahl von Bakterien, die in deinem Darm leben. Diese sind unter anderem für die Verdauung und Aufnahme von Nährstoffen wichtig und helfen, das Immunsystem zu regulieren und zu stärken.
Deine Darmflora bildet eine Barriere gegen schädliche Bakterien und Viren, indem sie den Platz besetzt und Nährstoffe verbraucht, die diese schädlichen Mikroorganismen benötigen. Einige Bakterien deines Mikrobioms produzieren kurzkettige Fettsäuren, die die Darmwand stärken und das Eindringen von Krankheitserregern verhindern können. Außerdem beeinflusst deine Darmflora die Produktion von Immunzellen und Antikörpern. Gute Bakterien im Darm stimulieren die Produktion von Immunzellen, die für die Abwehr von Krankheitserregern verantwortlich sind und fördern die Produktion von Antikörpern, die dich vor Infektionen schützt.
Ein Ungleichgewicht in deinem Darmmikrobiom kann zu einer Schwächung deines Immunsystems führen. Wenn schädliche Bakterien überhandnehmen, entstehen Entzündungen in deinem Darm, die es belasten. So entsteht eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen und Krankheiten.
Doch was kannst du tun, um deinen Darm zu stärken und ihn fit gegenüber Krankheitserregern und Co. zu machen?
Das A und O ist, deine Darmflora gesund zu halten. Eine ausgewogene Ernährung mit ballaststoffreichen und probiotischen Lebensmitteln kann dich hierbei unterstützen. Setze dazu fermentierte Lebensmittel auf deinen Speiseplan. Das “Löffelchen Medizin” am Tag ist eine gute Ausgangsbasis, um eine Routine für den Verzehr von fermentierten Lebensmitteln zu erlangen. Wir können dir zum Start unseren Evergreen “Das echte Sauerkraut” ans Herz legen. Präbiotika, die in Zwiebeln, Knoblauch oder Hafer enthalten sind, fördern das Wachstum guter Bakterien. Reduziere den Einsatz von Antibiotika auf das Notwendigste, da es auch nützliche Bakterien im Darm abtöten kann. Regelmäßige Bewegung, Stressabbau und ausreichend Schlaf tragen ebenfalls zur Stärkung deines Immunsystems bei.
Indem du deine Darmgesundheit pflegst und dein Darmmikrobiom gesund hältst, baust du dir einen unsichtbaren Superheldenschutzschild zur Abwehrkraft gegen Krankheiten. Ein gesunder Darm ist der Schlüssel zu einem starken Immunsystem und einem insgesamt besseren Wohlbefinden.

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Quick Tipps für eine kurze Pause im hektischen Alltag
Wir alle kennen es – das Gefühl, im Hamsterrad des Alltags festzustecken, extra Runden zu drehen und gar nicht mehr aussteigen oder eine wohlverdiente Pause machen zu können. Auch Stress begünstigt die Angreifbarkeit auf deine Darmflora und somit das Risiko, öfter als notwendig krank zu werden.
Aber auch wir wissen, wie herausfordernd es sein kann, hier noch die eine Stunde Joggen oder da noch die halbe Stunde Meditation unterzubekommen. Auch kleine Entspannungsinseln im hektischen Tagesablauf können dir helfen, dein Nervensystem soweit zu beruhigen, dass du gelassener weitergehen kannst. Deshalb kommen hier unsere liebsten Quick Tipps für eine kurze Pause für zwischendurch.
Atemübungen
Suche dir einen ruhigen Ort, schließe die Augen und leite deine Gedanken zu deinem Atem. Nimm ihn bewusst wahr. Lege dazu gerne auch deine Hände auf deinen Bauch. Spürst du, wie er sich beim Einatmen hebt und beim Ausatmen senkt? Du kannst auch den Luftstrom an deinen Nasenflügeln wahrnehmen. Bei der Einatmung atmest du kühle, frische Luft ein, bei der Ausatmung atmest du die angewärmte Luft wieder aus. Das braucht keine fünf Minuten und setzt dein Nervensystem wieder auf Reset.
Im Wechsel – Anspannen und Entspannen
Mit der Methode der progressiven Muskelentspannung kannst du dir selbst vor allem bei muskulär bedingten Schmerzen oder Kopf- und Rückenschmerzen schnell helfen.
Gehe dazu einmal durch deinen ganzen Körper – beginnend bei deinen Füßen und endend bei deinem Kopf. Spanne nun alle Partien nacheinander zunächst für ein paar Sekunden an und lasse dann bewusst los. Fühle, wie die Entspannung sich in deinem Körper breit macht und du loslassen kannst.
Grün grün grün…
Die Farbe grün hat nachweislich eine entspannende Wirkung auf unser Nervensystem. Ein Spaziergang in die Natur oder auch nur der Schritt in deinen Garten oder auf deinen Balkon können daher schon wahre Wunder bewirken. Atme die frische Luft ein, nimm deine Umgebung bewusst wahr und erforsche das Draußen mit all deinen Sinnen. Hörst du die Vögel im Baum zwitschern? Fährt vielleicht gerade ein Müllauto vorbei? Wie fühlt sich der Wind, die Sonne, der Regen auf deiner Haut an? Riecht es nach einem Sommergewitter? All das lenkt dich von akutem Stress ab und kann dich im wahrsten Sinne des Wortes erden.
Lausche der Musik
Musik kann unser Innerstes berühren und uns in einen tranceartigen Zustand versetzen. Wähle deine Lieblingsmusik im klassischen oder beruhigenden Bereich. Lass die Musik komplett auf dich wirken, tauche ein in jeden Ton, jede Strophe, jedes Wort des Songs oder des Stückes. Wo berührt die Melodie dich am meisten? Welche Emotionen tauchen bei dir auf? Kannst du mit der Musik auf einer Wolke der Leichtigkeit dahinschweben und alle Sorgen für diesen Moment fallen lassen?
Genuss mit jedem Bissen
Achtsames essen ist nicht nur gut für dein Stresslevel, sondern fördert auch deine körperliche Gesundheit. Wähle dazu Lebensmittel aus, die dir und deinem Körper etwas Gutes tun, zum Beispiel Vollkornprodukte, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und probiotische Lebensmittel wie fermentiertes Gemüse. Nimm dir einen kurzen Moment Zeit, um dein ausgewähltes Lebensmittel auf der Zunge zergehen zu lassen und mit allen Geschmacksknospen wahrzunehmen. Schmeckt es salzig oder eher süß? Ist es bitter oder sauer? Wie ist die Konsistenz des Lebensmittels? Musst du fest kauen oder schmilzt es nahezu von alleine im Mund? Freue dich über diesen kurzen, achtsamen gesunden Moment der Pause.
Erzähl uns gerne von deinem Quick Tipp – wie entspannst du am besten?
Lass uns gerne einen Kommentar da, wir freuen uns darüber!
